An Evening with Armin Shimerman am 18.10.2008
| Autor: Astrid | Datum: 01.11.2008 |
| An Evening with Armin Shimerman | |
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Filip hatte sich mal wieder ins Zeug gelegt, und am 18.10.2008 in Deggendorf ein kleines Event mit Star-Trek-Gaststar organisiert. Ein Grund für einige Plauner Trekkies am Morgen nach dem Oktober-Trekdinner ihre Sachen zu packen, sich zu fünft in Marcos Auto zu quetschen und auf den Weg in Richtung Bayern zu machen. Gleich hinter der Grenze links verteilten wir uns gleichmäßig in Maigels Auto und fuhren in Kolonne weiter. "Do nau' schaust!" empfahl uns der Franke jedesmal beim Überqueren einer malerischen Flußlandschaft. Nach ca. drei Stunden Fahrt erreichten wir die Stadt und fanden auch das Stadthotel Deggendorf, was sich uns wesentlich appetitlicher presentierte als der Wirt vom letzten Jahr. Fix etwas frisch gemacht, und ab ging es in die Fußgängerzone. Dort fanden wir in einer Ecke erst eine Pizzaria und dann einen Tisch, der so leer war wie alle anderen im Lokal. Aber man gab uns nur diesen, und glücklicherweise auch relativ schnell etwas zu essen mit Worscheschterschoshe. So schafften wir es dann noch knapp eine halbe Stunde vor Beginn der Show im Parkhotel einzumarschieren. Unsere Gelegenheits-TD-Mitglieder Tanja, Tom und Zorro waren auch schon da. Gegen 18 Uhr begrüßte Organisator Filip Krejcik erst die etwa 50 bis 60 Zuschauer, und dann den Star des Abends. Armin Shimerman war uns hauptsächlich durch den profitgierigen kleinen Ferengi Quark bekannt geworden, der auf der Raumstation Deep Space 9 die Bar betreibt. Aber außerdem hatte er auch Auftritte in Buffy, Boston Legal, swie anderen Serien und Filmen. Aber auch auf der Theaterbühne ist er zu Hause. Von alledem erzählte er uns, wobei man ihm mit seiner charakteristischen Ohrenpartie den Ferengi auch ohne Make up noch deutlich ansah. Konnte er sich an manche Anekdote aus seinem Leben mal nicht mehr richtig erinnern, sprang seine Ehefrau Kitty Swink helfend ein. Auch sie war als Bajoranerin und als Worta auf DS9 zu sehen gewesen. Auf den ersten Blick scheint die elegante Schönheit für Armin eine Nummer zu groß zu sein, aber offensichtlich führen sie eine wunderbare Ehe. Gemeinsam arbeiten sie neben ihrer Schauspielkunst auch für karitative Zwecke. Armin sprach davon wie er und sein Serienbruder Max Grodénchik ihre Rollen in Star Trek bekamen, was sie bei den Dreharbeiten erlebt hatten, und darüber, wie sich seine Freundschaft mit Odo-Darsteller René Auberjenois im wirklichen Leben fortsetzt. Gemütlich bei Quark-Stollen dauerte die Stunde Programm etwas länger als sonst. Wie üblich war auch diesmal Event-Fotograf Thomas Brückl angereist, um jeden im Publikum einzeln oder auf Wunsch grüppchenweise zusammen mit Herrn Shimerman abzulichten. Und wie üblich machten wir auch wieder regen Gebrauch von diesem Angebot. In Warteschlangen hat man ja endlich mal Zeit für weniger tiefgreifende Gespräche mit anderen Teilnehmern. Also gönnten wir uns den Spaß uns stellten uns auch noch gemeinsam zur Autogrammstunde an. Vorher hatten wir im Trekdinner etwas Geld gesammelt, um unseren Barkeeper auf DS4 ein signiertes Bild vom DS9-Barkeeper mitbringen zu können. Der machte sich richtig Gedanken, welchen passenden Spruch er als Widmung dazu schreiben könnte. Ich war beeindruckt, denn manch andere Stars sind in solchen Situationen wesentlich gleichgültiger. Nachdem nun noch nicht alles vorbei war, bezogen wir als Basislager einen Tisch nahe der Bar. Von da aus konnte Maigel das Nachtischangebot des sehr dekorativen Buffetts bequem nutzen. Am Nebentisch verpokerte Kitty Swink den gemachten Profit an einige Fans. Ihr Mann schaute gelegentlich vorbei und gab seinen Senf dazu. Es war noch eine nette kleine Party, die mir wegen des hektischen Gewimmels ums Buffett leider etwas unruhiger erschien als sonst. Wohl war sie deshalb auch früher beendet, als nichts mehr zu holen war. Wir wollten noch nicht ins Bett, sondern erst noch ins Irish Pub. Da gab es dann Astrid und Marco in Rotweinhose. (Ich konnte aber nix dafür, denn ich wollte nur Maigels Winke-Gruß erwidern.) Auf dem Zimmer angekommen erregten wir mit unserem Gekicher und Gegacker den Ärger benachbarter Hotelgäste, welche ihrerseits öffentliches Ärgernis erregten. (Der Typ trug keine Hose, aber so absolut gar keine.) Also trieb es uns nach kurzer Roomparty in die Hotelbar, wo auch nicht mehr viel los war. Wenigstens Franz und Egon harrten noch auf dem Tisch aus, und halfen uns, einige schwierige Alltagssituationen besser visualisieren zu können. Sie nahmen am nächsten Morgen - eigentlich nur wenige Stunden später - ebenfalls am gemeinsamen Frühstück teil und sorgten dort für die Würze des Lebens. Worscheschterschoshe gab es da nämlich nicht. Ein mystischer Nebel verschleierte die Umgebung der Autobahn, sodaß wir die Donau auf der Rückfahrt kaum sahen. Aber wir konnten uns mit Maigels musikalischem Bordarchiv beschäftigen, oder versuchen, Beate sachgerecht in der Biotonne zu entsorgen. Weil letzteres nicht klappte, brachte Maigel sie dann doch nach Plauen und setzte mich gleich am Bahnhof ab. Betti, Thomas und Marco müßten ungefähr zu selben Zeit im heimischen Treuen gelandet sein. Wir hatten alle viel Spaß an dem Abend mit Armin Shimerman, aber auch später noch ohne ihn. Sicher sind wir wieder dabei, wenn es in Deggendorf ein weiteres Event dieser Art gibt. Bilder gibt es links in der Galerie. |
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